Dr. med. Uwe Hoot
FA für Neurologie und Psychiatrie

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Demenz

Unter dem Begriff Demenz versteht man den Verlust ehemals erworbener intellektueller Fertigkeiten, der verschiedene Ursachen haben kann.

Zu den beeinträchtigten Funktionen zählen neben dem Gedächtnis vor allem auch die Sprache, das Rechnen und das Urteilsvermögen.

Folgende Symptome und Beschwerden können auf eine Demenz hinweisen

Symptome

  • Einschränkung der Gedächtnisleistung
  • Sprachstörungen, Rechenstörungen
  • Defizite beim Urteilsvermögen und bei Problemlösungen
  • Reduzierte Kritikfähigkeit, Aggressivität 

Nebensymptome sind Halluzinationen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Angst.

Meist verläuft die Erkrankung progredient (fortschreitend).

Man kann verschiedene Hauptgruppen der Demenz unterscheiden

  • Demenz vom Alzheimer-Typ (60 %) – häufigste Ursache einer Demenz (circa 5 % der über 70-Jährigen) in der westlichen Welt
  • Vaskuläre Demenz (10-15 %) – wird wiederum unterteilt in Multiinfarktdemenz und subkortikale arteriosklerotische Enzephalopathie (SAE; Morbus Binswanger); beide Formen beruhen auf Gefäßveränderungen im Gehirn
  • Frontotemporale Demenz – Demenzen, die frühzeitig mit Verhaltensveränderungen einhergehen
  • Demenz vom Lewy-Körper-Typ (10-15 %) – diese Form tritt häufig mit dem Morbus Parkinson auf

Daneben kann es bei einer Vielzahl von Erkrankungen zu einem dementiellen Syndrom kommen. Das Auftreten von Demenzen nimmt aufgrund der Altersentwicklung zu.

Gerne beraten wir Sie über diagnostische und therapeutische Möglichkeiten und vor allem über Möglichkeiten dieser Erkrankung vorzubeugen.